Gabriele Meier ist frustriert. Sie hat gerade ihrem Vorgesetzten eine Idee unterbreitet und diese wurde abgelehnt. Das trifft sie sehr. In Zukunft wird sie es sich überlegen,  ob sie weitere Ideen ins Unternehmen einbringt. Immer werden ihre Ideen abgelehnt. Das nagt an ihrem Selbstbewusstsein. Sie denkt: „Bestimmt schätzen sie meine Arbeit auch nicht.“ Und überhaupt ist sie zurzeit etwas frustriert.

 

Eine der größten Ängste der Menschen, ist die Angst vor Ablehnung und die damit verbundene Angst, nicht geliebt zu werden. Viele Menschen denken ständig daran, wie andere von ihnen denken. Ihre Gedanken kreisen um die Frage: „Was werden die anderen wohl von mir denken?“

 

Es gibt einen sehr erfolgreichen Schauspieler. Gerade wurde er mit einem Golden Globe geehrt. Doch das war nicht immer so. Zu Beginn seiner Karriere schien es nicht auf den ganz großen Erfolg hinaus zu laufen. Eher das Gegenteil. Sie kennen ihn alle. Es ist Sylvester Stallone. Sein Drehbuch von mehreren Produzenten abgelehnt. Das gleiche passierte Walt Disney. Bevor er seinen Traum verwirklichen konnte. Er  war mehrere Male pleite, weil seine Auftraggeber ihn nicht bezahlen konnten. Oder Abraham Lincoln, der mehrere Wahlen verlor und dreimal im Kongress unterlag bevor er mit 60 Jahren zum Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde.

 

Was hatten diese Personen mehr als andere? Sie alle verbindet, dass sie anders mit Ablehnung und Niederlagen umgehen, als andere Menschen. Hätten Sie je ihren Traum erreichen können, wenn sie die Niederlagen persönlich genommen hätten?  Wahrscheinlich nicht. Und, es  war ihnen egal, was die anderen von Ihnen dachten. Sie machten einfach weiter und folgten ihrem Traum.

 

Erinnern Sie sich als Sie laufen lernten? Wahrscheinlich nicht. Aber vielleicht haben Sie ja Kinder und konnten das beobachten. Kein Kind der Welt schafft es beim ersten Mal, los zu rennen. Es geht ein paar wackelige Schritte und dann …. plumps sitzt es am Hintern. Und es probiert es von neuem. Es ist weder frustriert, dass es nicht klappt, noch nimmt es das persönlich. Es hat nur ein Ziel: Endlich laufen können. Und darum macht es weiter, solange bis es  richtig zu laufen kann.

 

Wie gehen Sie mit Ablehnung um? Nehmen Sie es persönlich?  Sind Sie danach frustriert. Als Führungskraft haben Sie immer wieder unliebsame Entscheidung den Mitarbeitern mitzuteilen. Die Ablehnung von einigen ist Ihnen sicher. Auch werden Sie ab und zu einmal ein NEIN zu Ihren Ideen von Ihren Vorgesetzten bekommen. Aber:es gibt keinen Erfolg ohne Ablehnung.  Lernen Sie mit Ablehnung richtig umzugehen. Wenn Sie mit Zurückweisungen umgehen können, werden Sie zu viel mehr fähig sein, als Sie jetzt vielleicht denken.

 

NEIN – es ist nicht das Wort, das Macht über Sie besitzt. Es ist Ihre Denkweise. Geben Sie der nächsten Ablehnung einmal eine neue Bedeutung und achten Sie drauf, wie das Ihre Gefühle verändert. Wenn Ihre Idee oder Ihr Projekt abgelehnt wurden, dann denken Sie doch: „Es war wohl noch nicht der richtige Zeitpunkt“ oder „Es ist vielleicht nicht das richtige Unternehmen“ oder oder oder. Es gibt so viele Möglichkeiten eine Ablehnung zu sehen. Verbinden Sie es auf keinen Fall mit Ihrer Person.  Es ist Ihre Idee, für die vielleicht einfach die Zeit noch nicht reif war.

 

Lassen Sie sich nicht vom Ihrem Frust überrollen. Der zweite wichtige Aspekt auf diesem Weg ist, zu lernen wie man mit Frustration umgeht. Jedes Mal, wenn Sie einen Misserfolg zu einer großen Niederlage machen,  werden Sie dieses Gefühl mehr und mehr in Ihnen manifestieren. Stellen Sie sich vor, Sie gehen über eine Wiese. Dort werden Ihre Schritte ganz zarte Spuren hinterlassen und bald wird man nichts mehr davon sehen. Gehen Sie aber regelmäßig diesen Weg auf und ab, werden bald tiefe Spuren in der Wiese sein.

 

Genauso ist es mit dem Frust. Beim ersten Mal, hat er noch eine zarte Spur hinterlassen. Aber wenn Sie jedes Mal lamentieren, wenn Ihnen was nicht gelingt, wird es bei Ihnen im negative Sinne tiefe Spuren hinterlassen, bis Sie soweit sind, dass Sie  vielleicht  sagen, es lohnt sich gar nicht erst es zu probieren. Oder nach ein, zwei Versuchen gleich aufgeben. Sagen Sie sich, wie einst Thomas Alvar Edison: „Ah, ein neuer Weg, wie es nicht funktioniert. Wieder was gelernt. Ich finde den richtigen Weg.“ Nach und nach werden Sie merken, dass diese kleine Änderung in Ihrem Denken, Großes bewirken kann.

 

Ich wünsche Ihnen  viel Erfolg beim Experimentieren und Lernen. Und Sie wissen ja, wenn Sie nicht weiterkommen, dann stehe ich Ihnen sehr gerne als Coach zur Verfügung.

 

Bleiben Sie dran, Ihre Führungskompetenz weiter zu schärfen!

 

Herzlichst Ihre

Ulrike Horky

 

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